Schweinsteiger im Web 2.0: Das Comeback des „emotionalen Leaders“

Übersicht

Pressemeldungen
Value-Feeds
Valuescope Nachrichten
Web Analyzer
15.06.2012 Man spricht wieder über Bastian Schweinsteiger – und zwar positiv. Mit einer starken Leistung gegen die Niederlande feierte der „emotionale Leader“ der Löw-Truppe in dieser Woche ein beachtliches Comeback: Auch im Web 2.0: Mit fast 1.500 Beiträgen rückte der Bayern-Spieler im Social-Media-Ranking auf den dritten Platz vor.

Das ist das Ergebnis einer Untersuchung von Web-Analyzer.com. Dafür wurden insgesamt knapp 15.000 Beiträge untersucht, die Internetnutzer seit dem Spiel gegen die Niederlande auf Facebook, Twitter sowie in Foren oder auf Blogs verfasst haben.

In den Zweikampf um die Spitzenposition konnte Schweinsteiger allerdings noch nicht eingreifen. Hier hatte Mats Hummels mit 2.000 Beiträgen die Nase knapp vor Mario Gomez mit rund 1.900 Beiträgen. Dem gegen die Elftal gleich doppelt erfolgreichen Stürmer dürfte das Ende der Diskussion um seine Person ganz recht sein. Hatte er doch auch seine sehenswerten Treffer am Mittwoch eher still genossen, statt wie sonst üblich den Torero zu geben. Seine Kritiker mussten auch ohne provokante Gesten bei ihm Abbitte leisten.

Beim traditionell in Orange gewandeten Verlierer des Länderspiel-Klassikers trägt man hingegen Schwarz, obwohl auch unsere Nachbarn das Viertelfinale ja noch erreichen können. Vor allem an Arjen Robben arbeitet sich die Netzgemeinde in rund 1.000 Beiträgen ab. Doch während sein Bayern-Mannschaftskollege Schweinsteiger im Social Web gefeiert wird, erntet der sensible Turbodribbler nicht nur mehr negative als positive Kommentare, sondern auch reichlich böse Häme. Absoluter Favorit: „Welche Tiere schießen keine Tore? Robben!“

Top Fünf: Über diese Nationalspieler wird im Social Web am meisten diskutiert Rang Spieler Anzahl der Social-Media-Beiträge (gerundet)

1. Mats Hummels 2.000
2. Mario Gomez 1.900
3. Bastian Schweinsteiger 1.500
4. Manuel Neuer 1.300
5. Philipp Lahm 500