Eine etwas andere Art der Beleuchtung sozialer Medien
Dass immer mehr Menschen Social Media aktiv nutzen, zeigt sich an den steigenden Nutzerzahlen und der Menge an nutzergenierten Inhalten. (für deren Analyse Social Media Tools immer wichtiger werden)
Aber auch der Einfluss, den Facebook, Twitter, und andere auf uns Nutzer haben, nimmt stets zu. Forscher entdecken Auswirkungen von Social Media auf unser Gehirn.
Gelegentlich ist von “Sucht” die Rede. Diese ist auf die vermeintliche Ausschüttung von Adrenalin zurück zu führen. Zwar weiß man, dass dieses nur unter bestimmten, in unserer Umgebung plötzlich veränderten Bedingungen ausgeschüttet wird, so lässt sich aber die Nutzung von Social Media auch als eine Serie kleiner Veränderungen ansehen. Dabei entstehen im Körper Suchthormone, die der Auslöser allen “Übels” sind.
Das hat 2 deutliche Auswirkungen zur Folge:
Zum einen werden wir immer ungeduldiger, da wir – wie beim Surfen im Netz – gewohnt sind, dass Vieles schnell von statten geht.
Zum anderen sinkt durch die Ungeduld auch die Konzentrationsfähigkeit.
Während vor zehn Jahren die durchschnittliche Konzentration eines jungen Erwachsenen bei etwa 12 Minuten lag, sind es in der heutigen Zeit leidglich 5 Minuten, in denen sich ein junger Mensch voll konzentrieren kann.
Forscher konnten beweisen, dass die vermehrte Nutzung von Social Media Auswirkungen auf unser Erinnerungsvermögen hat, z.B. behalten wir weniger Daten unserer Freunde im Kopf oder vergessen auch mal den Topf auf dem Herd.
Laut Statistik verwenden über 40% der Handynutzer Facebook auf ihrem Handy.
Andere Forschungsergebnisse besagen, dass sich viele, vor allem junge Menschen durch Ihr Facebook- oder Twitter-Profil profilieren, ja, nahezu vermarkten wollen.
40 % dieser Befragten (Befragte waren Studenten) waren der Meinung durch diese Art Selbstvermarktung im Leben weiter zu kommen.
Aber nimmt das Nutzen sozialer Netzwerke nicht nur negativen Einfluss auf uns.
In dem Moment, in dem wir in eine virtuelle Interaktion treten, wird das Hormon “Oxytocin”, welches der Körper beim Küssen normalerweise ausschüttet, auch hier freigesetzt.
Ferner werden Stresshormone abgebaut, wenn wir viele Likes zu unseren Postings erhalten.
Heutzutage ist das Social Web aus unserer Welt gar nicht mehr weg zu denken.
Aber im Prinzip ist die Resonanz ja gar nicht so schlecht, oder?
Quelle: AssistedLivingToday